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Von A bis Z

Altersgrenze

Für Jugendliche und junge Erwachsene ist die Jugendhilfe zuständig. Das Jugendamt kann bis zum 27zigtsten Lebensjahr (Hilfe für junge Volljährige) der Kostenträger sein. Hierbei müssen aber bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Generell kann vorher mit dem Jugendamt Kontakt aufgenommen und entsprechend nachgefragt werden. Sollte das Jugendamt nicht als Kostenträger infrage kommen, kann ein Antrag beim LVR gestellt werden. Hier wird dann im Einzelfall entschieden.

Nach 'Oben' gibt es keine Altersgrenze.

Bezugsbetreuung

Grundsätzlich lehnen wir uns an das Bezugsbetreuungssystem an. Dies bedeutet, dass jeder Klient eine kontinuierliche Betreuungsperson zugesichert bekommt. Ziel ist es, mit diesem System für unsere Klienten eine Beziehungskonstante zu schaffen. Die Bezugsbetreuung bleibt auch in schwierigen Lebenssituationen (oder Krisen) und hilft, diese Phasen gemeinsam durchzustehen.

Der Bezugsbetreuer dient zudem als Ansprechpartner für

  • die Kostenträger
  • Angehörige
  • gesetzliche Betreuer
  • andere an der Betreuung Beteiligte wie Kliniken, Ärzte, Sozialdienste, Ämter und Behörden

Bewilligungszeiträume

In der Regel werden bei einem Erstantrag 12 Monate vom LVR gewährt. Danach muss ein neuer Hilfeplan verfasst werden. Die nächsten Zeiträume bewegen sich dann in der Regel zwischen 12 Monaten und 24 Monaten. Der zu bewilligende Zeitraum wird immer in Einzelfall überprüft.

Diensthandy

Jeder Mitarbeiter verfügt über ein Diensthandy. Die jeweilige Handynummer der Bezugsbetreuungskraft erhalten alle an der Betreuung Beteiligten. So kann eine zeitnahe Informationsweitergabe gewährleistet werden. Die jeweiligen Telefonnummern sind auch auf der Mitarbeiterseite sichtbar.

E-Mail

Ebenso erreichen Sie Ihre Bezugsbetreuungskraft über ein jeweils eigenes E-Mail Konto. Dies stellt gerade bei der Abwicklung von Schriftverkehr, Fragen und Terminabsprachen einen zügigeren Ablauf sicher.

Freizeitangebote

Neben dem seit vielen Jahren stattfindenen Sommerfest und der Weihnachtsfeier fahren wir zum Beispiel gemeinsam zum Phantasialand nach Köln oder besuchen regionale Angebote. Hier berücksichtigen wir die individuelle Situation und die Wünsche des Klienten mit seinen Möglichkeiten. Dies alles mit dem Ziel der Heranführung an regionale Angebote, der weiteren Verselbständigung und der Hilfe zum selbständigen Leben.

Gesetzliche Betreuung

Das Ambulant Betreute Wohnen ist keine rechtliche, gesetzliche Betreuung. Dafür bedarf es einen richterlichen Beschluss. Das Ambulant Betreute Wohnen wird durch einen Betreuungsvertrag geregelt, der jederzeit kündbar ist.

Grundlagen

§§ 53, 54 SGB XII i.V.m. § 55 SGB IX

Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Gruppenangebote

Gemeinschaft in einem gesicherten Umfeld, dies wird u.a. durch die Gruppenangebote des ABW Elsebrock sichergestellt. Neben der Motivation zur Teilnahme an den regionalen Angeboten finden u.a. regelmäßige Frühstücksangebote und vieles mehr statt.

Haushaltsgeld-/Taschengeldverwaltung

Das ABW Elsebrock bietet seinen Klienten die Möglichkeit der Verwaltung des Haushaltsgeldes/Taschengeldes an. Die finanziellen Mittel können nach Absprache individuell für jeden Klienten eingeteilt werden, dies geschieht stets im engen Austausch mit der gesetzlichen Betreuung und dem Klienten. Eine Aktualisierung des persönlichen Kontostandes des Klienten findet mehrmals in der Woche statt. Die entsprechenden Gelder werden durch die Bezugsbetreuungskraft persönlich ausgezahlt und quittiert.

Hilfeplan (IHP)

Der individuelle Hilfeplan (IHP) bildet die Grundlage für einen Antrag auf Wohnunterstützung beim LVR. Der IHP wird (zusammen) von der antragstellenden Person und dem Betreuer erstellt. Hierbei sollen die im IHP vorformulierten Fragen beantwortet werden, zudem ergänzt der Betreuer noch seine fachliche Sicht. Aus dem IHP ergeben sich letzten Endes die Ziele (und die gemeinsame Zeit), welche innerhalb des beantragten Zeitraumes angegangen werden sollen und mit denen die antragstellende Person einverstanden ist (Freiwilligkeit). Der fertige IHP muss der antragstellenden Person durch den Betreuer zur Einsicht vorgelegt werden. Der IHP wird dann (falls erwünscht) zusammen durchgegangen, der IHP muss von der antragstellenden Person auf Richtigkeit unterschrieben werden. Sollte eine gesetzliche Betreuung installiert sein, wird der IHP dieser ebenfalls vorgelegt.

Ein Hilfeplan muss bei jeder (neuen) Beantragung auf Unterstützung verfasst und dem LVR zugesandt werden.

Informationsgespräch

Das erste Treffen dient zum reinen Austausch von (wichtigen) Informationen. Das Gespräch ist völlig unverbindlich, es werden hierbei keine Formulare vorgelegt und somit natürlich auch nichts unterschrieben. Nach einer dort gemeinsam angedachten Bedenkzeit können sich weiterhin Interessierte gerne telefonsich (zurück-)melden. Ein Betreuer wird sich daraufhin melden und einen Termin vereinbaren.

Das Informationsgespräch kann auch gerne zu Hause - also bei interessierten Menschen - geführt werden. Es ist dabei vollkommen in Ordnung, wenn hierbei Verwandte, Freunde oder professionelle Helfer anwesend sind. Nach Absprache kommen wir auch gerne bei stationären Aufenthalten.

  • Warum wird (jetzt) unsere Hilfe benötigt.
  • Was klappte bisher und warum jetzt nicht mehr.
  • Was möchte der Interessierte? Was ist dem Gegenüber wichtig.
  •  Was ist uns in der Zusammenarbeit wichtig.
  •  Was ist dabei unsere Rolle und wie ist der (weitere) Ablauf zur und in der Betreuung.
  • Unter welchen Bedingungen werden die Kosten übernommen.

Jugendamt

Das Jugendamt ist eine Organisationseinheit innerhalb der Kommunalverwaltung und ist, wie der Landschaftsverband Rheinland (siehe LVR) ein Kostenträger dieses Unternehmens (siehe Internet unter Jugendamt).

Kostenträger / Kostenübernahme

Der LVR übernimmt die Kosten, sofern bestimmte Voraussetzungen bestehen. Auf den Seiten des LVR finden Sie aktualiserte Informationen über die Themen Freibeträge,  Einkommensgrenzen, Vermögensgrenzen, usw.: Seiten des LVR.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung.

LVR

Der LVR (Landschaftsverband Rheinland) ist ein Kommunalverband und ein Kostenträger dieses Unternehmens. Der LVR erfüllt rheinlandweit Aufgaben in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und der Kultur. Er ist der größte Leistungsträger für Menschen mit Behinderung in Deutschland und engagiert sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Das Prinzip des Dezernates Soziales, welches für Menschen mit Behinderungen arbeitet lautet: " So viel Normalität wie möglich, so viel Unterstützung wie nötig (siehe Internet unter LVR).

Qualitätswesen

Im Bereich Qualitätsmanagement zeichnet sich Frau Mona Nienhaus verantwortlich. Frau Nienhaus ist u.a. Qualitätsmanagerin für Dienstleistungsorganisationen im Sozial- und Gesundheitswesen. Sie ist zuständig für die Installation und Optimierung eines geeigneten Qualitätsmanagementsystems. Die Vertretung der Qualitätsziele innerhalb des Unternehmens, aber auch nach außen zu allen an der Betreuung Beteiligten fördert die Schaffung und Erhaltung einer kundenorientierten Organisation. Ziel ist es, ein einheitliches, systematisches und bedarfsorientiertes Vorgehen zu gewährleisten.

Hier einige Aufgabenfelder der Qualitätsmanagerin:

  • Erarbeitung und regelmäßige Evaluierung eines individuellen Qualitätsmanagement-Handbuchs
  • Koordinierung und Steuerung aller Qualität sichernden Maßnahmen
  • Planung und Durchführung/Moderation von Qualitätszirkeln zur Erarbeitung von relevanten Betreuungsstandards
  • Regelmäige Überprüfung aller im Einsatz befindlichen Dokumente auf Aktualität und gesetzliche Vorschriften
  • Erhebung der aktuellen Fortbildungsbedarfe und Planung der Schulungen
  • Regelmäßige Information aller Mitarbeiter über den aktuellen Stand der Qualität im Unternehmen
  • Förderung eines Benchmarkings mit anderen relevanten Unternehmen (siehe auch Faba e.V.)
  • Begleitung und Unterstützung des soziotherapeutischen Betreuungsteams in allen relevanten Bereiche

Supervision

Die Supervision sind für Mitarbeiter von ABW Elsebrock in regelmäßigen Abständen (ca. alle 4 -6 Wochen) verpflichtend. Die Supervision...

  • ermöglichtet einen klärenden, anderen Blick von außen auf ein Unternehmen/Team
  • unterstützt die arbeitsbezogene (Selbst-)Reflexion des beruflichen Handelns
  • unterstützt eine Veränderung in der Kommunikation und Kooperation im beruflichen Alltag
  • erarbeitet Alternativen, Lösungswege und deren Umsetzung
  • garantiert ständiges Hinterfragen des eigenen Handelns/ der eigenen Kommunikation mit Kollegen und Klienten. Letzten Endes ist eine regelmäßige Supervision ein enormes Qualitätsmerkmal einer sozialen Einrichtung

Teamsitzungen

Teamsitzungen sind für unsere Mitarbeiter verpflichtend. Die Teamsitzungen finden wöchentlich statt. Hier findet ein kollegialer Austausch über Neuigkeiten, (neue) Anbindungsmöglichkeiten oder aktuelle Geschehnisse statt.

Wohnung, eigene

Sie brauchen für die Inanspruchnahme unserer Unterstützung (bei Übernahme der Kosten durch den LVR) eine eigene Wohnung. Gleichfalls können Sie auch in einer Wohngemeinschaft leben.

Es gibt aber auch Ausnahmen:

Wenn Sie noch bei Ihren Eltern wohnen, der Auszug aber schon geplant ist (Sie das alleine aber nicht schaffen und Ihre Eltern nicht involviert werden können/ sollen). Dann kann in der Regel ein Unterstützungsbedarf (für max. 6 Monate) geltend gemacht werden. Der Betreuungsbedarf ist hierbei reduziert Der Umzug kann dann mit Unterstürzung eines Betreuers angegangen und umgesetzt werden. Nach dem Umzug in eine eigene Wohnung wird die Betreuung fortgesetzt. Es wird hierbei zusammen überprüft, wo eventuell weiterer Betreuungsbedarf besteht.

Das gleiche Muster kommt zum Tragen, wenn Sie z.B. nach einer Haftentlassung in einem Hotel wohnen. Auch hier können wir (in der Regel) für 6 Monate Unterstützungsbedarf (LVR) beantragen.

Wohnungsangelegenheiten

Verantwortlich für sämtliche Wohnungsangelegenheiten sind die jeweiligen Bezugsbetreuer in den Geschäftsstellen.
Diese

  • helfen Ihnen bei der Suche einer adäquaten Wohnung im Raum Essen oder Duisburg oder im Kreis Wesel unter Berücksichtigung Ihrer finanziellen Ressourcen
  • zeigen Ihnen die Möglichkeiten der Wohnungssuche aus Zeitung und Internet auf und beraten Sie bei der Auswahl der für Sie richtigen Wohnung
  • unterstützten Sie bei allen anfallenden Behördenangelegenheiten (Erstellung von Briefen, Einhaltung von Fristen,...)
  • begleiten Sie bei Wohnungsbesichtigungen
  • unterstützten Sie bei der Kommunikation mit Vermietern
  • klären mit Ihnen die Auszugs- und Umzugsmodalitäten, ...

Unsere Mitarbeiter verfügen über eine Auswahl an Adressen der Essener, Duisburger und Kreis Weseler Wohnungsbaugesellschaften, Hausverwaltungen. Wenn Sie eine Wohnung suchen, oder zu den Formalitäten bezüglich Ihres anstehenden Umzuges Fragen haben, kommen Sie gerne auf uns zu. Bei uns finden Sie zudem aktuellen Inserate und Wohnungsanzeigen und wir bieten Ihnen die Möglichkeit der Internetrecherche.