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Selbsthilfegruppe:

Trauma und Posttraumatische Belastungsstörungen bei Männern und Frauen

Im Alltag sind Menschen fortwährend Erlebnissen ausgesetzt, auf welche (be-) schützende bewusste, aber auch unbewusste Reaktionen erfolgen. Hierbei kann es vorkommen, dass die als negativ und belastend empfundenen Ereignisse zu oft, zu stark oder zu plötzlich vom bisherigen abweichen und ganz neu erlebt werden müssen. Die sogenannte Traumatisierung ist eine normale Reaktion auf ein unnormales Ereignis. Ein solches Ereignis wird meist als tiefgreifender Einschnitt empfunden und teilt das Leben in ein Leben vor und ein Leben nach dem Ereignis.

Während körperliche Verletzungen schnell behandelt werden können, werden die psychischen Verletzungen häufig von den Betroffenen selbst verdrängt und von professionellen Helfern verkannt. Betroffene klagen über Ängste, Freudlosigkeit und allgemeine Nervosität, die starke Auswirkungen auf den Alltag haben. Die Einkaufsfahrt mit dem Bus wird vermieden, dass früher freudig erwartetet Fest mit Freunden wird nun gemieden und die vorherigen Aktivitäten weichen depressiver Interesselosigkeit. Gleichwohl führen Schlaflosigkeit und Alpträume zu einer Veränderung des Tagesrhythmus, zu extremer Reizbarkeit und übermäßiger Schreckhaftigkeit. Traumatisierung ist eine noch nicht beendete Stressreaktion, die manchmal allein und manchmal nur mit Unterstützung aufhören kann.

Es kann helfend und heilend wirken, sich unbefangen auszutauschen und zu erkennen, dass niemand alleine ist, sowie wieder zu lernen, dass andere Menschen sehr wohl zuhören können. Vielleicht vermag auch ein Gefühl von Selbstsicherheit und Zugehörigkeit aufkeimen. Sie können sich einer Gemeinschaft anschließen und in einem regelmäßigen und zuverlässigen Rahmen über sich und ihren Alltag, ihre kleinen und größeren Alltagsprobleme sprechen und vielleicht auch Lösungen für sich mitnehmen. Gegenseitiger Erfahrungsaustausch kann gegenseitige Stärkung bewirken.

Die offene Gruppe bei ABW Elsebrock findet am Standort Duisburg statt. Sie kann durch Frau Jandt als "stille Leitung" begleitet werden, um bei kritischen Gesprächsinhalten keine weiteren Belastungen entstehen zu lassen. 

Zur  Kontaktaufnahme oder bei Fragen wenden Sie sich an Frau Jandt (0157 - 39280113). Die Teilnahme ist grundsätzlich kostenlos, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

Unser Flyer steht für Sie zum Download bereit.